Teilnehmer & Themen

Dr. Christof Aichner (Innsbruck): Auswirkungen der Sprachenpolitik Leo Thun-Hohensteins am Beispiel der Universität Innsbruck

Dr. Karin Almasy (Graz): Notwendiges Übel, tägliches Brot und schöne fremde Blume im eigenen Garten: Übersetzungen und die slowenische Translationskultur in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts

Dr. Boris Blahak (Regensburg): Kafka lernt Jiddisch. Sprachlernexperimente zur Lösung einer scheinbaren Divergenz: ,ethnische Herkunft – Muttersprache‘

Dr. Natalia Blum-Barth (Mainz)

Prof. Dr. Gualtiero Boaglio (Wien): Sprachnormierung in den italienischen Schulbüchern des österreichischen Küstenlandes (1900-1918)

Dr. Serhiy Choliy (Kyiv): The Military in the Urban Milieu of Galicia: the Linguistic Isolation or Expansion of Multilingualism

Prof. Dr. Moritz Csáky (Wien)Die Vielsprachigkeit Zentraleuropas: Der „innere und äußere Polyglottismus“ (J. Lotman) einer Region

Dr. Enikő Dácz (München): Die offizielle Sprache des öffentlichen Raums und die „diplomatische Sprache“ des Bauerntums. Mehrsprachigkeit in Siebenbürgen im Spiegel der Presse

Dr. Christian Damböck (Wien)

Dr. Ana-Maria Dascălu-Romițan (Timișoara): Nikolaus Lenaus Rezeption im Banat – Mit besonderer Berücksichtigung der Periodika Temesvárer Zeitung und Deutsches Tagblatt für Ungarn (1863 – 1918) (mit Prof. Dr. Roxana Nubert)

Dr. Vit Dovalil (Freiburg): Zu den Sprachverhältnissen nach dem Zerfall der Monarchie: Gebrauch des Deutschen als Gegenstand der tschechoslowakischen Rechtsprechung der 1920er Jahre

Dr. Johannes Feichtinger (Wien): Keynote

Dr. Franz Leander Fillafer (Konstanz)

Prof. Dr. Hans Goebl (Salzburg): Keynote; Sprachenvielfalt und Sprachenpolitik in der Spätphase der Donaumonarchie (1848-1918). Ein Kurzüberblick.

Dr. Georg Grote (Bozen/Dublin): Round Table

Dr. Heiner Grunert (München): Herrschaft neu formulieren: Sprachwandel und Translation im polyphonen Imperium. Sarajevo und Lemberg am Ende des 19. Jahrhunderts.

Dr. Timo Hagen (Heidelberg):  Linguae francae im polyphonen Milieu? Ein neuer Blick auf Muster architektonischer Gestaltung in der Donaumonarchie

Prof. Dr. Peter Haslinger (Marburg): Keynote

Dr. Tobias Heinz (Kiel)

Andreea Huțanu, M. A. (Iași): Kommunikationsstrategien im mehrsprachigen Raum. Zur Übersetzung von Rechtstexten für die habsburgische Bukowina (mit Dr. Iulia Elena Zup)

Dr. Angela Ilić (München): Eine Stadt mit vielen Sprachen: Mehrsprachigkeit in Rijeka/Fiume zwischen Mythen und Fakten (1868–1918) 

Dr. Veronika Jicinska (Ústí nad Labem): Sprachphilosophie in ihrer „habsburgischen“ Prägung: Fritz Mauthner und Ernst Mach

Dr. Gerhard Katschnig (Klagenfurt): Der Schillerverein in Triest (1860-1914): Mehrsprachigkeit in der Vereinspraxis (mit Dr. Janine Schemmer)

Agnes Kim, Mag. (Wien): Vom „friedlichen Wellenspiel, welches sich bei dem Zusammenprall deutscher und slawischer Sprachfluth erzeugt“. Sprachkontakt in der Habsburgermonarchie und seine Auswirkungen auf das Deutsche in Österreich

Prof. Dr. Elisabeth Knipf-Komlosí (Budapest): Historische Deutschlehrbücher in einem mehrsprachigen Kontext in Ungarn

Prof. Dr. Thomas Krefeld (München): Germanisch-romanisch-slawischer Sprachkontakt im Österreichischen Küstenland – oder: Glanz und Elend der Sprachatlanten

Prof. Dr. Andreas Leben (Graz): Zum literarischen Sprachgebrauch im Kronland Kärnten (Koroška)

Dr. Hans Jochen Lind (Konstanz/New Haven): Mehrsprachigkeit als (staats-)rechtliches Problem oder Chance? Polyglottie und Souveränitätsdiskurs in der Ablösungszeit der großen Monarchien

Dr. Loránd L. Mádly (Cluj-Napoca): Mehrsprachigkeit im Neoabsolutismus und Liberalismus: zwischen der Zentralisation mittels der deutschen Sprache und den Forderungen der Nationalbewegungen

Dr. Adelheid Manz (Baja): 1870, Etablierung der staatlichen Lehrerausbildung in der Donaustadt Baja/Südungarn

Dr. Alexandra Millner (Wien): Migration, Nation und Gender. Mehrsprachigkeit als literarische Strategie in Texten von MigrantInnen in Österreich-Ungarn (mit Dr. Katalin Teller)

Dr. Márta Müller (Budapest): Mehrsprachigkeit in den zweisprachigen (deutsch-ungarischen) Wörterbüchern der Donaumonarchie

Prof. Dr. Roxana Nubert (Timișoara): Nikolaus Lenaus Rezeption im Banat – Mit besonderer Berücksichtigung der Periodika Temesvárer Zeitung und Deutsches Tagblatt für Ungarn (1863 – 1918) (mit Dr. Ana-Maria Dascălu-Romițan)

Dr. Václav Petrbok (Praha): Wie aus Johanna Rott Karolina Světlá wurde: Böhmische Frauen als Autorinnen der tschechischen Literatur

Prof. Dr. Heinrich Pfandl (Graz): „Posdravim Celi Oficirsverkštet“ Postkarten als Quelle für Mehrsprachigkeit in der Untersteiermark 1890-1918 (mit Martin Sauerbrey, Mag.)

Simone Pichler, Mag. (Graz): Mündlichkeit abbilden. Mundartforschung als formalästhetische Praxis in der Habsburgermonarchie des späten 19. Jahrhunderts

Prof. Dr. Vahidin Preljevic (Sarajevo)

Dr. Stefaniya Ptashnyk (Heidelberg): Die Sprachenpolitik der Habsburger und ihr Einfluss auf institutionelles Sprachhandeln: Eine Studie zum Hochschulwesen im österreichischen Lemberg

Dr. Carmen Reichert (Augsburg): Von Nathan Birnbaum zu Nosn Binboym – das Engagement eines Wiener Bürgers für die jiddische Sprache

Marc Emanuel Röggla (Bozen): Round Table

Dr. Irena Samide (Ljubljana): Bilingualität, Bikulturalität und Biliterarizität im slowenischen ethnischen Gebiet 1849–1918: sprach-, unterrichts- und literaturpolitische Annäherungen an ein umstrittenes Thema

Martin Sauerbrey, Mag. (Graz): „Posdravim Celi Oficirsverkštet“ Postkarten als Quelle für Mehrsprachigkeit in der Untersteiermark 1890-1918 (mit Prof. Dr. Heinrich Pfandl)

Prof. Dr. Dr. Helmut W. Schaller (Marburg/München): Deutsch und Tschechisch im 19.Jahrhundert in Österreich-Ungarn

Dr. Tamara Scheer (Wien): Manipulation von Nationalitӓten- und Sprachenstatistiken: Das Beispiel der Regimentssprachen in der k.u.k. Armee, 1868-1914

Prof. Dr. Sigurd Paul Scheichl (Innsbruck): Die einsprachige Haupt- und Residenzstadt des mehrsprachigen Reichs

Dr. Janine Schemmer (Klagenfurt): Der Schillerverein in Triest (1860-1914): Mehrsprachigkeit in der Vereinspraxis (mit Dr. Gerhard Katschnig)

Dr. Maik Schmerbauch (Frankfurt am Main): Die Katholische Kirche und die Mehrsprachigkeit im Teschener Schlesien bis 1918

Dr. Peter Stachel (Wien)

Dr. Marc Stegherr (München): Die Mehrsprachigkeit der ruthenischen/russinischen Minderheit in der Donaumonarchie als politisches und kulturelles Problem

Prof. Dr. Anton Sterbling (Jena): Mehrsprachigkeit im multiethnischen Banat. Kontext, Funktionen und Relevanz

Dr. Rok Stergar (Ljubljana): Bilingualism between Nationalist Politics and Daily Experience: The Case of Ljubljana-Laibach

Dr. Katalin Teller (Budapest): Migration, Nation und Gender. Mehrsprachigkeit als literarische Strategie in Texten von MigrantInnen in Österreich-Ungarn (mit Dr. Alexandra Millner)

Dr. Monica Tempian (Wellington): Worte ohne Grenzen. Mehrsprachigkeit und Multikulturalität in der Lyrik Manfred Winklers

Julia Ariane Viehweg, M. A. (München): Umberto Saba und Scipio Slataper

Dr. Astrid Winter (Dresden):  Mehrsprachigkeit und Sprachwechsel in den Literaturen der böhmischen Länder nach 1848

Dr. Ursula Wittstock (Cluj-Napoca): Das Theater als Instrument nationaler Selbstbehauptung. Zur deutschen Theaterfrage in Ungarn um 1900 am Beispiel des Stadttheaters in Hermannstadt. 

Dr. Benedikt Wolf (Berlin): Mehrsprachigkeit und Mischsprachen als das Unheimliche nationaler Sprache Gustav Meyrinks Der Golem in der multilingualen Kontaktzone

Prof. Dr. Michaela Wolf (Graz): Das habsburgische Babylon: Im Spannungsfeld zwischen Mehrsprachigkeit und Translation

Dr. Iulia Elena Zup (Iași): Kommunikationsstrategien im mehrsprachigen Raum. Zur Übersetzung von Rechtstexten für die habsburgische Bukowina (mit Andreea Huțanu, M. A.)

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